Dass viele amerikanis­che Unternehmen vom Grund­satz her eher kon­ser­v­a­tiv aufgestellt sind und gerne ihre Tra­di­tio­nen pfle­gen ist nichts Neues. So aber nicht bei Star­bucks. Hier greift man Trends mit­tler­weile schneller auf, auch vor dem Hin­ter­grund der aktuellen Krisen­si­t­u­a­tion, wo jedes Geschäft und jed­er gewonnene Neukunde ein­mal mehr zählt als noch vor der Pan­demie — wo die Chan­cen am Markt aktiv sein zu kön­nen stark eingeschränkt sind. 

So kön­nen Star­bucks-Kun­den ab Jan­u­ar das neue Win­ter­menü bestellen: Grünkohl to Go (Grünkohl und Por­to­bel­lo Sous-Vide Egg-Bites), Cake-Pops sowie Cold Brew mit Honig und Man­delmilch, da Kalt­getränke im Trend liegen. Par­al­lel forciert man weit­er die Bere­iche Dri­ve-Thru, Star­bucks Pick­up und Pick­up am Bor­d­stein. Per App bleiben Kunde und Konz­ern in Kon­takt. Für die Zubere­itung zu Hause bietet Star­bucks zudem Reserve Kaf­fee. Denn der Kaf­feemarkt ist riesig und wächst weit­er. Allein hierzu­lande trinken 89,1 % täglich Kaf­fee – das sind rund drei Prozent­punk­te mehr als im Vor­jahr. Damit ist Kaf­fee das meistkon­sum­ierte Getränk und ein­er der größten Mar­gen­bringer im Außer-Haus-Markt. Im Durch­schnitt wer­den 3,6 Tassen am Tag getrunk­en (2,6 Mil­liar­den Tassen weltweit), bzw. 166 Liter pro Jahr und pro Kopf. Vor dem Hin­ter­grund eines weltweit steigen­den Kaf­feekon­sums konzen­tri­ert sich das Unternehmen auf Möglichkeit­en, seinen Mark­tan­teil bei Kaf­fee für zu Hause und unter­wegs weit­er auszubauen. Die Marke will sich auf Inno­va­tio­nen konzen­tri­eren, mit deren Hil­fe das Kun­den­er­leb­nis verbes­set wird und neue sowie rel­e­vante Getränke­plat­tfor­men entwick­elt wer­den können.