Restau­rants müssen wieder schließen. Nur Deliv­ery und Take-away bleiben erlaubt. Betrieb­srestau­rants dür­fen weit­er öff­nen. ¬ mehr Infos zum neuen “Lock­down light” hier im Überblick:

Neben neuen bun­desweit­en Kon­tak­tbeschränkun­gen müssen auch Restau­rants wieder schließen. Das sind nur einige Ergeb­nisse der Beratun­gen zwis­chen Bun­deskan­z­lerin Angela Merkel und den Min­is­ter­präsi­den­ten der Bun­deslän­der am 28.10.2020. Die neuen Regelun­gen trat­en am Mon­tag, den 2. Novem­ber in Kraft und gel­ten erst ein­mal bis Ende November. 

Wie schon bei der I. Welle im Früh­jahr, dür­fen Gas­tronomiebe­triebe nur noch Speisen zum Mit­nehmen und Liefern anbi­eten. Während der Einzel­han­del wiederum unter bes­timmten Aufla­gen geöffnet bleiben darf. Kul­tur- und Freizeit­ein­rich­tun­gen, The­ater, Kinos, Sportvere­ine, Schwimm­bäder, Fit­nessstu­dios, Tat­tooshops und Mas­sageprax­en sind den gesamten Novem­ber über zu schließen. Auch Nagel­stu­dios und Bor­delle sind betrof­fen. Friseure dage­gen nicht. Schulen und Kitas bleiben offen. Ent­ge­gen der ersten Anord­nung dür­fen nun auch Musikschulen geöffnet bleiben. Damit fall­en diese nicht mehr unter die derzeit gel­tenden Ver­bote der Coro­na-Schutzverord­nung — zumin­d­est in NRW. 

Weit­er­hin sind die Kon­tak­te auf zehn Per­so­n­en aus max­i­mal zwei Haushal­ten begren­zt wor­den. Ver­samm­lun­gen auf öffentlichen Plätzen sind ver­boten und es sind keine Zuschauer in Sta­di­en und Hallen erlaubt. Kon­tak­te zu Ver­wan­den sind weit­ge­hend herun­terz­u­fahren und Feiern von Grup­pen mit mehr als zehn Per­so­n­en auf öffentlichen Plätzen und in pri­vat­en Räum­lichkeit­en sind ver­boten. Eine generelle Aus­gangsperre wurde in der Min­is­terkon­ferenz vor­erst aus­geschossen. Pri­vate Reisen sind zurück­zustellen, während unbe­d­ingt notwendi­ge Geschäft­sreisen durchge­führt wer­den kön­nen. Hotels wird die Auf­nahme von Touris­ten ver­boten. Die Gren­zen bleiben aber bis auf weit­eres geöffnet.Um Umsatzver­luste von Unternehmen im Novem­ber abz­u­fan­gen, will der Bund zehn Mil­liar­den Euro als Soforthil­fe zur Ver­fü­gung stellen. Betriebe, Unternehmen, Selb­st­ständi­ge, Vere­ine und Ein­rich­tun­gen, die vom jet­zi­gen „Lock­down light“ betrof­fen sind, sollen mit bis zu 75 % ihres Vor­jahre­sum­satzes aus Novem­ber 2019 entschädigt wer­den. Davon prof­i­tiert somit auch das Gastgewerbe.