In sämtlichen Fach­han­des­be­trieben der Gas­tronomie- und Großküchenausstat­tung wer­den hän­derin­gend tech­nisch ver­sierte Mitar­beit­er gesucht. Aktuelle Mit­glieder­be­fra­gun­gen ergaben, dass der Man­gel an Fachkräften eines der größten Wach­s­tumshem­nisse dieser auf­streben­den Branchen darstellt. Hinzu kommt auch ein sich verän­dertes Per­sonal­mar­ket­ing um im anhal­tenden “War of Tal­ents” die richtige Mitar­beit­er­ansprache und Medi­enkanäle zu find­en. Hier kämpft man zusät­zlich mit Großun­ternehmen und Konz­er­nen um zukün­ftige Fachkräfte. 

Ein weit­eres Prob­lem: Eine handw­erk­liche Grun­daus­bil­dung erstreckt sich i.d.R. über einen drei-Jahreszeitraum und deckt das umfassende Know-how der Großküchen­tech­nik alleine nicht ab. Eine Ein­weisung in die kom­plexe Welt der Großküche bindet wiederum auf Unternehmens­seite erfahrene Arbeit­skräfte, die dann im Tages­geschäft fehlen. Neue Mitar­beit­er müssen aber schnell­st­möglich nach dem aktellen Stand der Tech­nik eingear­beit­et wer­den. Dabei fließen wesentliche Bestandteile aus Berufen der Elek­trotech­nik, Wass­er- und Lüf­tungsin­stal­la­tion, der Stahlver­ar­beitung und den dazuge­höri­gen Werkzeu­gen sowie Ken­nt­nisse über chemis­che Zusam­men­hänge und den Hygien­evorschriften mit ein. 

Etwaige Vorken­nt­nisse sind für die Qual­i­fizierungs­maß­nahme zwar nicht erforder­lich. Wer den­noch über Wis­sen im Bere­ich der Großküchen­tech­nik ver­fügt oder son­stige tech­nis­che Erfahrun­gen sam­meln kon­nte, kann jene im Rah­men des Lehrgangs ver­tiefen und auch professionalisieren.