GGKA-Mit­glieder kom­men auf eine halbe Mil­liarde Euro Gesamtumsatz

Die Umfrage zum Ver­lauf des Jahres 2012 unter den Mit­gliedern des Fachver­ban­des Gas­tronomie- und Großküchen-Ausstat­tung weist beim Gesam­tum­satz gegenüber 2011 eine Steigerung um 6,1% aus. Großgeräte und Ein­rich­tun­gen legten um 4,9% zu, Porzellan/Glas/Besteck hinge­gen nur um 2,1%. Einzelne Unternehmen steigern ihren Umsatz in Bere­ichen, die nicht konkret beschrieben sind, denn in der Rubrik „Son­stiges“ wer­den plus 5,2% aus­gewiesen. Hier sind auch Kli­ma- und Kühltech­nik sowie Pla­nungsleis­tun­gen subsummiert.

Bemerkenswert ist, dass der Kun­den­di­en­s­tum­satz mit ein­er Steigerung von 3,6% unter den Wach­s­tum­swerten der ver­gan­genen Jahre von 5,2% liegt, aber immer noch pos­i­tiv ist. Ins­ge­samt entwick­eln sich Unternehmen mit einem starken Kun­den­di­enst über­pro­por­tion­al gut.

Beim Pro­jek­t­geschäft gab es zwar auch dies­mal wieder starke Abwe­ichun­gen, was oft stich­tagbe­d­ingt ist. Mit einem Plus von 4,3% liegt auch diese Sparte unter dem 10-Jahres-Durch­schnittswert von 6,5%, doch sind die Schwankun­gen hier am höchsten.

Meist im Mit­telfeld der Entwick­lung befind­en sich Küchen- und Servierg­eräte mit aktuell 4,5% Umsatzwach­s­tum sowie Maschi­nen und Kleingeräte mit einem Plus von 5,1%. Bei­de Werte liegen über ihrem langjähri­gen Mit­tel­w­ert von 3,3% bzw. 4,6%.

Der Fachver­band weist darauf hin, dass die Umsatzgewich­tun­gen der einzel­nen Teil­nehmer nicht bekan­nt sind und daher keine Kor­re­la­tion zwis­chen den Entwick­lun­gen in den Pro­duk­t­bere­ichen, dem Kun­den­di­enst und dem Pro­jek­t­geschäft, das let­ztlich Geräte und Kun­den­di­enst umfasst, darstell­bar ist.

Das ver­gan­gene Jahr zusam­menge­fasst trifft exakt auf dem Mit­tel­w­ert der ver­gan­genen 10 Jahre! Das Pro­jek­t­geschäft liegt mit plus 4,3% leicht unter dem Mit­tel­w­ert von 6,1%, was auf eine gewisse Kon­so­li­dierung bei den Investi­tio­nen hinweist.

Fachver­band repräsen­tiert über eine halbe Mil­liarde Umsatz

Eine Umsatz­analyse der knapp 70 Mit­glieder des Fachver­ban­des GGKA hat ergeben, dass der Gesam­tum­satz bei 460 Mil­lio­nen Euro liegt. Nimmt man Umsätze von angeschlosse­nen Ser­vice­un­ternehmen hinzu, sind es sog­ar mehr als 500 Mil­lio­nen Euro. Zur Gruppe der größten Unternehmen mit mehr als 10 Mil­lio­nen Euro Umsatz gehört ein Dutzend Unternehmen. Auf mehr als 5 Mil­lio­nen Euro Jahre­sum­satz kom­men 14 Fir­men bzw. Fir­men­grup­pen. Und 36 Mit­glieder liegen über eine Mil­lion Euro Jahre­sum­satz, jew­eils ohne Mehrwertsteuer.

Die Zahl der Mitar­beit­er liegt bei 1.800 Per­so­n­en, über­durch­schnit­tlich in Vol­lzeit. Daraus ergibt sich ein Umsatz pro beschäftigte Per­son von gut 250.000 Euro. Dieser Wert liegt etwa 5% über dem des Jahres­be­trieb­sver­gle­ichs und kann somit als gesichert ange­se­hen werden.

Umsatzer­wartun­gen für 2013 positiv

Die Umfrage umfasst auch ein Stim­mungs­barom­e­ter. Exakt die Hälfte der Unternehmen erwartet eine gle­ich­bleibende Nach­frage, die Zahl der­jeni­gen mit ein­er steigen­den Erwartung liegt fast dop­pelt so hoch wie der­jeni­gen mit ein­er sink­enden Prog­nose. Bezüglich des Roher­trags sinkt die Zahl der Opti­mis­ten leicht, was nicht ungewöhn­lich ist. Dafür erwarten 80% der Händler steigende Kosten, ins­beson­dere auch steigende Ein­stand­spreise, während nur 2/3 der Umfrageteil­nehmer mit leicht steigen­den Verkauf­spreisen rech­net. Im Klar­text bedeutet dies, dass die Härte des Wet­tbe­werbs zunimmt. Das erwartet denn auch jed­er 2. Teilnehmer.