Umsätze erneut gestiegen – Tech­niker sind der lim­i­tierende Fak­tor im Kundendienst

Die Kon­junk­tu­rum­frage unter den GGKA-Mit­gliedern ergab mit plus 3,1 Prozent erneut eine Umsatzsteigerung. Im Schnitt erziel­ten alle Unternehmen eine Steigerung ihrer Gesam­tum­sätze. Auch die Geschäfts­bere­iche erziel­ten über alle Nen­nun­gen gemit­telt ein Umsatzplus.

Das stärk­ste Wach­s­tum erzie­len die GGKA-Betriebe wiederum im Kun­den­di­enst. Wer hier gut aufgestellt ist hat einen exzel­len­ten Zugang zu seinen Kun­den. Diese Entwick­lung zeigt deut­lich den anhal­tenden Trend zu kom­pe­ten­ter Beratung und schnellen Ser­viceleis­tun­gen, den Erfol­gs­fak­toren des Fach­han­dels. Allerd­ings haben viele Betriebe Eng­pässe durch unbe­set­zte Technikerstellen.

Das Pro­jek­t­geschäft kon­nte trotz Preiswet­tbe­werb und anhal­ten­dem Mar­gen­ver­fall um 2,2 Prozent gesteigert wer­den. Das stärk­ste Seg­ment im Han­dels­geschäft stellen die Großgeräte und Ein­rich­tun­gen mit plus 4,1 Prozent dar, gefol­gt von den Küchen- und Servierg­eräten mit einem Umsatz­plus von 2,6 Prozent. Porzel­lan, Glas und Besteck wuchs dage­gen mit 0,5 Prozent am schwäch­sten. Seg­ment Maschi­nen und Kleingeräten wuchs um 1,8 Prozent. Diese Entwick­lung wird durch den stark wach­senden Online­han­del ver­stärkt. Ein­fache Pro­duk­te und Ein­stiegsqual­itäten, soge­nan­nte „com­mod­i­tys“, wer­den mit steigen­der Ten­denz online gehan­delt. Hier haben „Pure Play­er“ die Nase vorn. In den dien­stleis­tungsin­ten­siv­en Bere­ichen Kun­den­di­enst, Pro­jek­t­man­age­ment, Beratung und Schu­lung von qual­i­ta­tiv hochw­er­ti­gen und entsprechend leis­tungs­fähi­gen Pro­duk­ten kann der im GGKA organ­isierte Fach­han­del seine Stärken erfol­gre­ich ein­brin­gen und weiterentwickeln.

Par­al­lel zu diesen pos­i­tiv­en Entwick­lun­gen erwarten die Unternehmen auch in diesem Jahr ein gutes Geschäft­skli­ma. Getra­gen wird die pos­i­tive Stim­mung von weit­er pos­i­tiv­en Kon­junk­tu­raus­sicht­en. Die Anzahl Erwerb­stätiger wuchs 2017 um 1,5 Prozent auf 44,3 Mil­lio­nen, was wiederum für ein anhal­tend sta­biles Wach­s­tum im Außer-Haus-Geschäft sorgt. Das Brut­toin­land­spro­dukt stieg um 2,2 Prozent und der Trend der Deutschen, im eige­nen Land Urlaub zu machen, ist unge­brochen. Darüber hin­aus sorgt das niedrige Zin­sniveau für eine anhal­tende Investi­tions­bere­itschaft der Unternehmen.