Zahlre­iche Messen in Deutsch­land wur­den bere­its wegen der Coro­na-Pan­demie abge­sagt. Unter anderem Die Inter­nor­ga, welche auf­grund der Besorg­nis um eine zunehmende Ver­bre­itung des Coro­n­avirus SARS-CoV­‑2 endgültig abge­sagt wurde. Mit­tler­weile sind Großver­anstal­tun­gen mit mehr als 1.000 Besuch­ern in den meis­ten Bun­deslän­dern noch min­destens bis zum 19.04.2020 ver­boten. Einige Ver­anstal­ter haben auch schon ihre Juni Ter­mine abge­sagt oder ver­schoben. Es ist rat­sam sich bei spez­i­fis­chen Anfra­gen bezüglich Ver­anstal­tungs-Absagen direkt an den Ver­anstal­ter zu wen­den. Auch über mögliche Ersatz-Ter­mine oder Entschädi­gun­gen für Tick­ets etc. informieren die Ver­anstal­ter und Ticketanbieter.

Zusät­zliche Infos und Hil­festel­lung zum Thema:

https://www.internorga.com/news-details/article/internorga-wird-verschoben/

(Messe Inter­nor­ga)

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

(Robert Koch Institut)

http://www.gesundheitsaemter-deutschland.de/

(Über­sicht Gesund­heit­sämter in Deutschland)

https://www.bzga.de/

(Bun­deszen­trale für gesund­heitliche Aufk­lärung — BZga)

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

(Hygien­e­maß­nah­men, Info­grafiken als Aushang, Piktogramme)

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken/#c9302

(Merk­blatt “Die 10 wichtig­sten Hygien­etipps” in sechs ver­schiede­nen Sprachen als Download)

Coro­na: Infos für Arbeitgeber

(Arbeit­ge­ber­in­fos)

Für kleine Unternehmen hat das Bun­desmin­is­teri­um für Wirtschaft und Energie aktuell eine Hot­line ein­gerichtet: 030/18615–1515 (Mo-Fr. von 09.00 – 17.00 Uhr)

Auch die jew­eili­gen Lan­desregierun­gen haben auf ihren Inter­net­seit­en tele­fonis­che Ansprech­part­ner zu ver­schiede­nen The­men ste­hen sowie tage­sak­tuelle Infos. Darunter auch spezielle Infor­ma­tion­sange­bote und Links für Unternehmen wie z.B. zur Liq­uid­itätssicherung klein­er und großer Unternehmen, zum Kurzarbeit­ergeld oder zum Tätigkeitsver­bot und Ver­di­en­staus­fall bei Quar­an­tä­nen usw…

Mitar­beit­er in Quar­an­täne — Was nun?

Wenn Mitar­beit­er in Quar­an­täne geschickt wer­den, muss ihr Gehalt weit­ergezahlt wer­den. Man kann sich das Geld aber von der zuständi­gen Behörde (Auskun­ft über die zuständi­ge Behörde erteilt das Bürg­er- oder Gesund­heit­samt) zurück­holen, indem man eine Entschädi­gung nach §56 Infek­tion­ss­chutzge­set­zes beantragt. Das gilt auch für Selb­st­ständi­ge, die sich im Rah­men ein­er Quar­an­täne ihren Ver­di­en­staus­fall aus­gle­ichen lassen kön­nen. Der Antrag muss aber inner­halt von drei Monat­en ein­gere­icht werden.