Ob bei der Arbeit, unter­wegs oder zu Hause — Deutsch­land hat Kaf­fee­durst. 2019 stieg der Pro-Kopf-Kon­sum von 164 Liter auf 166 Liter. Somit wur­den ca. 1 Mrd. Tassen Kaf­fee mehr getrunk­en als noch 2018. Damit bleibt Kaf­fee, vor Min­er­al- und Heil­wass­er (142 Liter) wei­thin das beliebteste Getränk der Deutschen. Getra­gen wird der hohe Kon­sum aktuell vom Seg­ment „Ganze Bohnen, welch­es 2019 um ganze 5% zule­gen kon­nte. Diese kom­men vor allem in Kaf­feevol­lau­to­mat­en und Sieb­träger­maschi­nen zum Ein­satz. Kaf­feevol­lau­to­mat­en sind ins­beson­dere in Unternehmen und pri­vat­en Haushal­ten sehr gefragt. Dabei ist, wie auch in der Gas­tronomie, eine ein­fache bzw. intu­itive Bedi­en­barkeit beson­ders wichtig, dicht gefol­gt von Qual­ität und Indi­vid­u­al­ität. Aber auch ein geringer Platzbe­darf spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Trotz­dem ist mit dem reinen Kaf­feev­erkauf nicht mehr allzu viel zu holen. Flex­i­ble Verpfle­gungslö­sun­gen nehmen immer mehr Platz ein. Kaf­fee-Shop Betreiber mit Food-Exper­tise punk­ten also. Weit­er­hin spielt das To-go Geschäft eine maßge­bliche Rolle. Ger­ade im Zuge der Coro­na-Krise sind Liefer­konzepte und To-Go-Artikel beson­ders wichtig gewor­den und beschle­u­nigt auch den Trend zu nach­halti­gen Ver­pack­ungskonzepten und Mehrweg-Sys­te­men sowie dem kon­tak­t­losen Bezahlen.

Zukün­ftig wird also die Außer-Haus-Nach­frage nach pro­fes­sionellen Heißgetränke-Lösun­gen weit­er zunehmen. Sei es in der Gas­tronomie oder im Bere­ich der Bürover­sorgung, in Kan­ti­nen und SB-Zonen oder beim Cater­ing. Gepaart mit umfassender Ser­viceleis­tun­gen und der Wartung über Ser­vi­cepart­ner erschließt sich hier ein enormes Poten­tial. Zumal die Kaf­fee­zo­nen in mod­er­nen Büros und Cowork­ing-Spaces zunehmen und ein guter Kaf­fee im Office-Markt eine wichtiger Aspekt bei der Mitar­beit­erbindung gewor­den ist und darüber hin­aus die soziale Inter­ak­tion und den Aus­tausch der Mitar­beit­er untere­inan­der unterstützt.