Der Vor­stand hat­te sich vor zwei Jahren mit GGKA-För­der­mit­gliedern getrof­fen und ihre Erwartun­gen ein­be­zo­gen. So wur­den wieder mehr Liefer­an­ten in die Bew­er­tung ein­be­zo­gen. Die Auswahl liegt beim Fach­han­del, denn nur er weiß, mit wem er in ein­er Geschäfts­beziehung ste­ht. Es wur­den drei Bere­iche mit jew­eils fünf Kat­e­gorien geschaf­fen, die den Markt abbilden. Damit gibt es ins­ge­samt 15 Sieger. 

Auf die Ausze­ich­nung von Zweit- und Drittplatzierten wird verzichtet, da es für diese keine langfristige Wer­be­wirkung gibt. Sie wur­den jedoch als Final­is­ten auf der Preisver­lei­hung hervorgehoben.Entsprechend dem zwei­jähri­gen Tur­nus der Erhe­bung gilt die Ausze­ich­nung jew­eils für zwei Jahre. In Stuttgart wurde die Ehrung für 2018–2019 vorgenom­men. Für den Mess­e­s­tand wur­den Trophäen über­re­icht. Die wer­tig ger­ahmten Urkun­den sind auf Deutsch und in Englisch ver­fasst. Als PDF sind die Urkunde und das Signet nun auch on- und offline verwendbar.Durch das Pro­gramm führte mit Charme und Humor Prof. Dr. Andreas Kaap­ke. Der GGKA-Vor­sitzende Rudolf Lach­er und GGKA-Geschäfts­führer Thomas Grothkopp erläuterten vor­ab das neue Ver­fahren, das sich streng nach objek­tiv­en Kri­te­rien richtet. Die Erhe­bung wurde im Dezem­ber 2017 unter den 70 Han­delsmit­gliedern des Fachver­ban­des durchge­führt. Lach­er unter­strich, dass diese umfassende Unter­suchung allen Liefer­an­ten wertvolle Hin­weise für ihr jew­eiliges Stärke-Schwächen-Pro­fil gibt und sich darüber hin­aus in Rela­tion zu Wet­tbe­wer­bern die Mark­t­po­si­tion­ierung ableit­en lässt. Für die drei Bere­iche hat­ten Stu­den­ten des Branchen-Stu­di­en­gangs zum Wirtschaftsin­ge­nieur Life­cy­cle-Cater­ing an der Hochschule Ful­da kurze Videos pro­duziert. Anna Ket­ter­mann schilderte stel­lvertre­tend für die übri­gen Stu­den­ten die Entste­hung der Filme und wie sich die Studieren­den mit dem Best­part­ner-Ver­fahren auseinan­derge­set­zt haben.Im Bere­ich „Maschi­nen und Geräte“, in dem ins­ge­samt 58 ver­schiedene Unternehmen bew­ertet wur­den, errang Bri­ta Pro­fes­sion­al mit ein­er Gesamt­note von 2,01 in der Kat­e­gorie „Arma­turen“ den ersten Platz, dicht gefol­gt von KWC und Echter­mann. Die Durch­schnittsnote in dieser Kat­e­gorie war 2,29. Blan­co erre­ichte gle­ich in zwei Kat­e­gorien den ersten Platz für sich: in der Kat­e­gorie „Front Cook­ing“ mit der Gesamt­note 2,22 – hier waren Scholl und Bohn­er die weit­eren Final­is­ten — und in der Kat­e­gorie „Logis­tik“ mit 2,17 mit Rieber und Hupfer auf den nach­fol­gen­den Plätzen. Ther­mo­plan entsch­ied mit 2,42 die Kat­e­gorie Kaf­feemaschi­nen für sich, dicht gefol­gt von Ani­mo und Bona­mat. Das Unternehmen Feu­ma gewann mit der Note 2,15 in der Kat­e­gorie „Maschi­nen“. Hier fol­gten Graef und Alexan­der Solia. Der Noten­durch­schnitt betrug 2,95.Im Bere­ich „Gedeck­ter Tisch“ führt – mit kurz­er Unter­brechung — ein langjähriger Sieger eine Gruppe von acht Fir­men an: Picard & Wielpütz gewann in der Kat­e­gorie „Bestecke“ mit ein­er Gesamt­note von 2,01 knapp vor Hepp und mit Abstand zu Ame­fa. In der Kat­e­gorie „Glas“ set­zte sich Zwiesel mit der Note 2,19 vor Table­roc und Nacht­mann durch. In der Liefer­an­ten­gruppe „Porzel­lan“ gewann Bausch­er den Grup­pen­ver­gle­ich, dicht gefol­gt von Dib­bern – mit der Ein­schränkung nur weniger Bew­er­tun­gen – und Schön­wald. Das Seg­ment mit 14 Liefer­an­ten erre­ichte eine Durch­schnittsnote von 2,42. Wie schon die Jahre zuvor gewann in der Gruppe „Schnei­d­w­erkzeuge und Mess­er“ mit der besten Best­part­ner-Gesamt­note von 1,98 die Fir­ma Wüsthof. Hier zählten Giess­er und Vic­tori­nox zu den weit­eren Final­is­ten. Im Seg­ment „Servi­er- und Küchen­werkzeuge“ gewann Assheuer & Pott mit ein­er Gesamt­note von 2,14 nur knapp vor Helios sowie vor Lauter­jung mit der Ein­schränkung sehr geringer Nen­nun­gen. Ins­ge­samt wur­den 66 Unternehmen im Bere­ich des gedeck­ten Tischs gelistet.Mit 63 bew­erteten Fir­men ist der Bere­ich „Pro­jekt & Design“ fast eben­so umfassend. Bei der „Käl­tetech­nik“ siegte Lieb­herr mit der Note 2,24 vor Cool Com­pact und Iri­nox. Der Noten­durch­schnitt der Kat­e­gorie betrug 2,39. Sieger in der „Gartech­nik“ mit 2,22 ist MKN, dicht gefol­gt von Ratio­nal sowie von Frima, der Noten­durch­schnitt der Gruppe betrug 2,73. Bei der „Lüf­tung­stech­nik“ errang Hal­ton Food­ser­vice mit 2,40 die Best­platzierung, zwar gle­ichauf mit GIF Active Vend und dicht gefol­gt von Rentschler Reven. Let­zt­ge­nan­nte Liefer­an­ten hat­ten jedoch zu wenig Nen­nun­gen für eine Ausze­ich­nung. Bei der „Spül­tech­nik“ hinge­gen man­gelte es nicht an Bew­er­tun­gen. Hier siegte mit der Note 2,21 Meiko vor Win­ter­hal­ter und Hobart. Die Bere­ichs-Note beträgt 2,53. Bei den „Aus­gabe- und Küchen­mö­beln“ waren 23 Liefer­an­ten zu beurteilen. Da die Erst­platzierten, Win­kler Design und Pris­ma auf­grund der gerin­gen Zahl an Beurteilun­gen nicht als Sieger aus­geze­ich­net wer­den kön­nen, ging hier der Preis an Stolpen mit der Note 2,11 bei einem Grup­pen­durch­schnitt von 2,44.Die Gesamtüber­sicht aller Bere­iche, Kat­e­gorien, Liefer­an­ten und Noten ist zum Preis von 100 Euro zzgl. MwSt. erhältlich über den Fachver­band GGKA, Frangen­heim­str. 6, 50931 Köln, kathrin.schnabel@ggka.de, Tel. 0221/940 83–23. Mit­glieder erhal­ten einen Nach­lass in Höhe von 15 %.

Erfol­gre­iche Liefer­an­te­nausze­ich­nung in Stuttgart